Software kostenlos downloaden

Linux ist nicht nur ein Betriebssystem, sondern auch die Dachmarke einer weltweiten Nutzer- und Entwicklergemeinde. Sie besteht aus einzelnen Programmierern, Firmen, Non-Profit-Organisationen und zahlreichen einzelnen Gruppen, die sich um die Entwicklung und Verbreitung von Software und Applikationen kümmert, die das Lösen von Aufgaben sicherstellen sollen. Nicht alle Programme sind kostenlos, aber sehr viele. Meist muss sich ein Anwender nur registrieren, um ein umfangreiches Softwarepaket installieren zu können. Oft ist nicht einmal das erforderlich. In Distributionen wie Ubuntu benötigt er dazu lediglich das integrierte Softwarecenter. Außerdem sind bestimmte Standardapplikationen wie Office oft schon in der entsprechenden Distribution enthalten. Eine gewisse Vorsicht ist geboten.

Grundsätzlich kann jeder Programmierer oder Entwickler eine Anwendung für Linux schreiben und Softwarepakete wie Open Office haben bereits eine integrierte Entwicklungsumgebung, die das Schreiben von Makros und Erweiterungen erlaubt. Um das Qualitätsmanagement der verschiedenen Betriebssysteme kümmert sich die Zertifizierungsstelle LPI (Linux Professionel Institute). Sie prüft und zertifiziert Linux-Fachwissen. Aber es sind durchaus schon Gruppen eingestellt worden und auch Softwareprojekte haben eine manchmal begrenzte Lebenszeit. Auch Gratis-Software steht und fällt mit der Finanzierbarkeit des Projekts und der Verbreitung. Deshalb ist es sinnvoll sich zunächst auf Applikationen zu beschränken, die sich bewährt haben und eine große Anwendergemeinde haben. Hierzu zählt OpenOffice von der Firma Novell. Dann natürlich der Webbrowser Firefox und schließlich zahlreiche Programme zur Administration und zur Erstellung von Online- und Offline-Inhalten.

Daneben gibt es zuverlässige und gut eingeführte Multimedia-Software für Musik und Video und natürlich diverse Grafikprogramme, wie etwa Gimp und anderes mehr. Der Grund dafür, dass man diese Programme kostenlos downloaden kann, liegt im breiten Angebot an Dienstleistungen der Entwicklerfirmen und der Tatsache, dass sich rund um die Entwickler Sponsorengruppen finden, die von ihrer Arbeite profitieren oder das Marktpotenzial der einzelnen Programme erkennen. Wer Linux-Applikationen beruflich und zu seinem geschäftlichen Vorteil nutzt, kann und darf selbstverständlich die Arbeit der Programmierer mit einer kleinen Spende oder einer Mitgliedschaft in einer Gruppe unterstützen. Ein unangenehmer Nebeneffekt dieser Philosophie der Offenheit besteht lediglich darin, dass einige Downloadportale mit der Registrierung einen Vertragsabschluss verknüpfen. Leider hat auch Linux unter den Abofallen etwas gelitten. Deshalb gilt auch hier: Immer erst das Kleingedruckte lesen, denn diese „Anbieter“ haben mit Linux nichts zu tun.

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