Linux als Smartphone-System

Smartphones sind ein Megatrend. Die Verschmelzung von PC und Mobile in Verbindung mit dem Internet und GPS erlaubt fast grenzenlosen Informationsaustausch. Wird diese Synthese dann noch in Verbindung mit dem Cloud-Computing genutzt, werden die Kommunikation und der Informationsaustausch in Schrift, Wort und Bild universell. Auch wenn Apple diesen Markt anführt, haben Linux-Betriebssysteme mit verschiedenen Distributionen inzwischen einen Marktanteil von 45 %. Allerdings tragen die auf dem Linux-Kernel basierenden Betriebssysteme neue Namen und unterscheiden sich in ihrer Architektur oft wesentlich von den typischen Server- und Desktop-Distributionen. Für Smartphones gibt es speziell optimierte Linux-Distributionen. Sie bieten neben den Telefonie- und Textnachrichten-Funktionen, diverse PIM-, Navigations- und Multimedia-Funktionen. Die Bedienung erfolgt typischerweise meist über Multi-Touch oder mit einem Stift. Linux als Smartphone-System wird meist von einem Firmenkonsortium oder einer einzelnen Firma entwickelt. Weiterlesen →

Linux als Server

Auch wenn normale Anwender das nicht wissen, ist Linux eine Erfolgstory, die sich fast unbemerkt abgespielt hat. Microsoft Betriebssysteme sind bis heute aufgrund der guten Vermarktung im Desktopbereich unbestrittener Marktführer und auch im Intranetbereich hatte die Firma aus Redmont große Erfolge. Es soll hier auch nicht der Eindruck erweckt werden, dass Microsoft-Produkte schlecht sind. Die Linux-Technologie verfolgt allerdings ein grundlegend anderes Geschäftsmodell. Die Tatsache, dass Linux-Distributionen zum größten Teil frei erhältlich sind, hat dazu geführt, dass sie sich besonders im Bereich der Servertechnologie schneller durchgesetzt hat. Wo es um die Bündelung großer Rechner-Kapazitäten mit hohem Einsatz von Fachkräften, kostspieliger Infrastruktur und großem Energieeinsatz geht, erwies sich das Konzept der freien Distribution oft als entscheidender Kostenvorteil. Hier müssen entsprechend fähige Kräfte teuer bezahlt werden und ständig vor Ort sein. Weiterlesen →

openSUSE

OpenSUSE ist eine Linux-Distribution der SUSE Linux GmbH, einer Tochter der gleichnamigen AG, die inzwischen zu der Firma Novell gehört. Novell ist auch der Anbieter des weitverbreiteten OpenOffice Softwarepakets. OpenSUSE ist in Deutschland weit verbreitet. Genauer gesagt handelt es sich um zwei Distributionen: SUSE Linux Enterprise Server und SUSE Linux Enterprise Desktop. Auch diese Distributionen sind inzwischen direkt über die Projektseite erhältlich. Die einzelnen Unterdistributionen lassen zahlreiche Installationsarten zu, sodass die Betriebssysteme sowohl auf einem Desktop-Rechner, als auch im Netzwerk oder auf einem einzelnen Server problemlos installiert werden können. Die größte Besonderheit von SUSE ist das Installations- und Konfigurationswerkzeug YaST, da es extra für dieses Betriebssystem programmiert wurde. Es ist die zentrale Schnittstelle für das gesamte System. Weiterlesen →

Linux online lernen

Der Streit um das richtige Betriebssystem geht weiter. Microsoft behauptet mit Windows die Marktführerschaft, Apple hat durch zahlreiche neue Geräte und eine ausgezeichnete Abstimmung von Software und Hardware eine eingeschworene weltweite Benutzergemeinde und Linux behauptet trotzig seine Stellung als inoffiziell bestes Betriebssystem, das dazu noch in weiten Teilen kostenlos ist. Es gibt wirklich viele Linux-User, die bis heute den Kopf schütteln über Menschen, die bei der Anschaffung eines PCs auch gleich noch Lizenzgebühren bezahlen und die Windows nur einmal benutzen, nämlich um via Internet die passende Linux-Distribution zu installieren und Windows zu löschen. Das Internet bietet denn auch zahlreiche Möglichkeiten mehr über Linux zu lernen. Weiterlesen →

Linux Ubuntu: das menschliche Betriebssystem

Die augenblicklich populärste Linux Distribution für Desktop-Computer heißt Ubuntu. Sie basiert auf einer Debian Distribution, die aber den besonderen Bedürfnissen von Anwendern ohne weitere Programmierkenntnisse angepasst wurde. Sie ist besonders benutzerfreundlich. Auch für Ubuntu gibt es zahlreiche Programme, die alle typischen Anwendungsbereiche abdecken. Ubuntu wurde speziell zu dem Zweck geschaffen, Linux-Umsteigern den Einstieg in die Linux-Welt zu erleichtern. Die Einrichtung einer eigenen Systempartition vor der Installation parallel zu Windows ist Teil der Installationsroutine. Weiterlesen →

Verschiedene Linux Versionen

Wie inzwischen bekannt, bezeichnet der Name Linux einen Kernel, auf dem unterschiedliche Betriebssysteme aufbauen. In diesem Zusammenhang wird oft über verschiedene Linux Versionen geredet. Zutreffender ist der Begriff Distribution. Von einer Distribution gibt es dann eine Reihe von Releases, also Veröffentlichungen. Eine Distribution umfasst den Kernel und eine Reihe von Softwarepaketen, die auf den Kernel aufgesetzt wurden, um besonderen Ansprüchen zu genügen. Das heißt die Distribution berücksichtigt sowohl die Prozessorarchitektur als auch die Aufgaben der Software. Es gibt eine ganze Reihe solcher Linux Distributionen, von denen die wichtigsten hier kurz vorgestellt werden sollen. Weiterlesen →

Linux Distributionen: viele Wege ein Ziel

Wer sich mit Linux beschäftigt, stößt früher oder später auf den Begriff Distribution. Einfach gesagt ist dies eine besondere Bündelung von Programmpaketen, die auf einem Kernel basiert. Das eigentliche Linux ist ein solcher Kernel und stellt die Basis des Betriebssystems dar. Es ist die unterste Softwareschicht, auf der andere Programme aufbauen. Seine Aufgabe sind die Grundfunktionen eines Betriebssystems sicherzustellen. Zu diesen gehört der direkte Zugriff auf die Hardware, die Speicher-, Prozess-, Geräteverwaltung und die Dateisysteme. Alles, was nicht zum Kernel zählt wird fachsprachlich als Userland bezeichnet. Linux Distributionen bestehen also aus dem Linux-Kernel und einer Ansammlung von Programmpaketen, die für die besonderen Anforderungen des jeweiligen Betriebssystems zusammengestellt worden sind. Linux ist für Serverbetriebssysteme ebenso geeignet wie für Desktopsysteme. Die Aufgabe einer Distribution besteht im Wesentlichen darin sicherzustellen, dass sich das Betriebssystem für den jeweiligen Zweck eignet. Die Anforderungen werden bestimmt durch die Hardware und die zu erfüllenden Aufgaben, z. B. die Einrichtung eines Downloadservers oder der laufende Betrieb einer veralteten aber notwendigen Hardware. Weiterlesen →

Linux-Befehle: der direkte Zugriff auf den Server

Besonders im Bereich der Servertechnik aber auch beim Konfigurieren von Desktopsystemen ist die Kenntnis einiger Linux Befehle unverzichtbar um bestimmte Routinen und Anweisungen ausführen zu können. Linux Befehle haben eine analoge Funktion wie die früher noch sehr geläufigen DOS-Befehle unter Windows. Sie werden direkt auf Eingabe in eine Kommandozeile ausgeführt, sobald sich der Administrator in den Rechner eingeloggt hat.

Im Allgemeinen wird auch von UNIX-Befehlen gesprochen was sachlich nur bedingt richtig ist. Weiterlesen →

Linux Download: der erste Schritt in die Linux-Welt

Wer sich klar gemacht hat, dass es neben dem Marktführer Microsoft noch einen ganzen Softwarekosmos Namens Linux gibt, möchte schon aus Kostengründen einsteigen. Viele Nutzer werden sich fragen, ob sie nun auf ihre gewohnten Programme verzichten müssen oder den Datenbestand von Jahren vergessen können. Mancher denkt, er müsse sich gleich einen neuen PC kaufen. Alle diese Sorgen sind unbegründet. Die einzige Voraussetzung für das Nutzen von Linux Software sind gute Englischkenntnisse, etwas technischer Sachverstand und ein leistungsfähiger Rechner. Die Linux-Distribution Ubuntu kann als zweites Betriebssystem direkt aus dem Internet herunter geladen werden. Sie installiert sich automatisch, ohne dass dadurch das bisherige Betriebssystem gelöscht oder beeinträchtigt wird. Nach dem Linux Download gehen auch keine Daten verloren. Und dank sogenannter ubiquitärer Dateiformate, die zwischen Microsoft und Linux ausgetauscht werden können, ist auch eine Zusammenarbeit zwischen zwei Systemen möglich. Weiterlesen →

Linux Betriebssystem: Alternative für den PC

Für den normalen PC-Benutzer hat sich die Frage nach dem Betriebssystem lange Jahre nicht gestellt. Dank des frühen Einstiegs in den Markt der Betriebssysteme und einer geschickten Vermarktungspolitik stieg die amerikanische Firma Microsoft früh zum unbestrittenen Marktführer auf. Das Prinzip war einfach: Microsoft schloss Verträge direkt mit den PC-Herstellern ab und brachte sie dazu das Betriebssystem DOS – später Windows – ab Werk zu installieren. Außerdem bot die Firma eine breite Palette von Softwarepaketen zu seinen Betriebssystemen an. Auf diese Weise entstand eine enge Kundenbindung für Lizenzsoftware. Andere Softwareanbieter mussten sich den technischen Standards von Microsoft anpassen. Weiterlesen →