Oracle Linux Unterstützung für das Dateisystem

Neben dem Betriebssystem Windows gewinnen auf Linux basierende Systeme immer mehr an Bedeutung. Die Vorteile liegen nicht selten in einer besseren Nutzung der Ressourcen sowie einer wesentlich geringeren Anfälligkeit gegenüber Computerviren. Linux ist außerdem ein Betriebssystem, das von einer großen Gemeinschaft von Anwendern weiterentwickelt wird. Jeder Anwender, egal ob privat oder kommerziell, kann Vorschläge zur Verbesserung der Software einbringen und diese auch ganz nach seinen persönlichen Belangen anpassen.

Oracle Linux für den Einsatz auf Servern

Der hauptsächliche Einsatz von Oracle Linux ist vor allen Dingen auf leistungsfähige Server ausgerichtet, da es bis zu 75 % schneller als „Red Hat Linux“ arbeitet. Oracle Linux nutzt ext4 als Dateisystem für den freien Speicherplatz oder die gesamte Festplatte. Die Installation ist etwas gewöhnungsbedürftig, da der Anaconda-Setup-Assistent keine grafische Oberfläche bietet und somit auf der Kommandozeile ausgeführt werden muss. Ebenso ist auch keine benutzerorientierte Auswahl der zu installierenden Pakete möglich. Es wird eine Grundausstattung von 226 Paketen für den Einstieg mit Oracle Linux auf dem System eingerichtet.

Durch den Einsatz von Linux 2.6.32 als Kernel soll Oracle Linux insbesondere auf SSD-Festplatten sehr schnell arbeiten. Im Übrigen konzentriert sich Oracle vor allem auf die Bereiche Geschwindigkeit und Sicherheit, zwei Kriterien, die beim Einsatz auf Servern eine große Rolle spielen. Von Haus aus besitzt Oracle Linux auch keine grafische Benutzeroberfläche, kann jedoch mit KDE 4.3 oder GNOME 2.28 ausgestattet werden. Mit der Software OpenOffice steht außerdem eine leistungsfähige Anwendung mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikprogramm und vielem mehr zur Verfügung. Auch aktuelle Grafikprogramme, mit denen sich beispielsweise ein T-Shirt gestalten lässt, sind unter Oracle Linux lauffähig. Dank des Linuxkernels unterstützt Oracle Linux alle aktuellen Grafikkarten. Selbst PCI-Express 3.0 stellt kein Problem dar. Selbstverständlich ist Oracle Linux wie die meisten anderen Linuxdistributionen kostenlos erhältlich und kann per Download aus dem Internet bezogen werden.

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