Finanzverwaltungssoftware für Linux-Nutzer

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Das alternative Betriebsprogramm Linux kann sich inzwischen über eine Vielzahl an Programmen freuen, die dem Nutzer die Verwaltung seiner Finanzen vereinfacht. Wie Windows-User auch, können Linux-User ihre Buchhaltung vereinfachen sich einfach von Zuhause aus einen Überblick über die eigenen Finanzen verschaffen. Dabei gibt es sogar Angebote, die mit anderen Betriebssystemen kommunizieren können und damit kompatibel und vielseitig nutzbar werden.

Kompatibilität ist gefragt

Linux und Windows waren sich zwar nicht immer ganz grün, doch inzwischen gibt es Programme, die einen Datenaustausch zwischen diesen beiden Systemen ermöglichen und auch für die Finanzverwaltungssoftware spielt diese Möglichkeit bei Nutzern eine große Rolle. Oft stehen einem User Geräte mit beiden Betriebssystemen zur Verfügung und wenn dann die Daten nicht überall eingesehen werden können, nützt das beste Programm auf einen einzelnen Rechner nicht viel. Mit GnuCash, der freien Finanzverwaltungssoftware für Linux wird nicht nur der deutsche Homebanking-Standard erfüllt, sondern auch das amerikanische Homebanking-Protokoll. Zudem ist der Austausch von Daten zwischen verschiedenen Ländern ebenfalls möglich und da das Programm die Daten im Quicken-Interchange-Format importieren, ist auch eine Kompatibilität zu Systemen mit Windows gegeben.

Open-Source vs. Lizenzsoftware

Auch für Linux gibt es kostenpflichtige Finanzverwaltungsprogramme, die das Verwalten des eigenen Vermögens erleichtern. Ob nun ein kostenpflichtiges Programm besser ist als eine freie Software muss jeder Nutzer für sich selbst entscheiden. Für den Privatgebrauch reicht eine der kostenlosen Versionen sicherlich aus, doch wie sich das Handling darstellt, wenn eine komplexere Buchhaltung erwünscht ist, lässt sich oft nur in der Praxis ermitteln. Von den kostenpflichtigen Programmen gibt es daher meist sogenannten Testversionen, die im Schnitt zehn Tage nutzbar sind. In diesem Test kann sich jeder einen ersten Überblick verschaffen und so feststellen, ob alle gewünschten Funktionen und Features angeboten werden. Für Neulinge im Bereich der Finanzverwaltungssoftware für Linux reichen die Open-Source-Angebote aber sicherlich aus, um zumindest einen Eindruck davon zu bekommen, was auch mit Linux beim Thema Finanzen & Verwaltung möglich ist. Wer dann öfter zu den kleinen elektronischen Helfern greift, wird schnell merken, welche Funktionen ihm fehlen oder wo Alternativen besser geeignet sind.

Mobile Geräte mit Linux?

Noch gibt es keine mobilen Geräte, die mit Ubuntu laufen. Doch es ist fest geplant bis 2013 hier etwas zu ändern. Dann sollen nicht nur Fernseher, Tablets und Smart Screens damit ausgestattet werden, sondern auch Mobiltelefone. Für die Nutzer bedeutet das vor allem, dass sie in absehbarer Zeit auch mit ihrem favorisierten Betriebsprogramm mobil werden und dafür Finanzverwaltungsprogramme entwickelt werden. Vor allem die Kompatibilität der verschiedenen Geräte spielt bei der Entwicklung eine große Rolle, denn die Systeme sollen näher zusammenrücken und die Inhalte sollen untereinander austauschbar werden.

Geschrieben von Andrea Wiesenthal

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